Öl verbrannt und Landschaft verwüstet.

Nicht immer sind die Spuren menschlichen Fehlverhaltens so deutlich zu sehen. Der sichtbare Schaden an der Natur hält sich auch hier noch in Grenzen, bis zum nächsten Regen, dann



Öl verbrannt und Landschaft verwüstet.
Nicht immer sind die Spuren menschlichen Fehlverhaltens so deutlich zu sehen. Der sichtbare Schaden an der Natur hält sich auch hier noch in Grenzen, bis zum nächsten Regen, dann

beginnt eine Kettenreaktion. Wasser sammelt sich in den Fahrrinnen und schießt hinunter ins Tal. Das macht den Weg dann völlig unpassierbar. Und fast in allen Fällen wird dann genau das gemacht was den meisten Schaden anrichtet.

Es wird eine gründliche Sanierung vorgenommen die so aussieht, dass tonnenweise Schotter angefahren wird um die Wege zu befestigen. Große Strecken werden dann sogar noch mit Asphalt versiegelt, ein Schlag gegen die Natur. Tiefe Gräben sorgen dafür, dass das Wasser künftig noch schneller unten ankommt. Die Hochwasserkatastrophen lassen grüßen. Allein der Abbau und der Transport der riesigen Baustoffmengen richten einen unermesslichen Umweltschaden an. Brandschäden und Sturmschäden sind nichts gegen die Folgen des Befestigungswahns. Öltransport, Tankerunglück, Öl-Katastrophe, Klimakatastrophe - mit etwas Überlegung könnte uns das alles erspart bleiben.

In unseren Wäldern wächst der wichtigste Baustoff. Wenn wir den Wald ordentlich behandeln, bleibt er uns als Baustofflieferant und Erholungsort erhalten.