Fliesendes Gewässer treibt die Mühle

In Breitungen an der Werra treibt ein kleiner Bach eine der letzten noch arbeitenden Wasser-Mühlen in der Region. Hier bewegt das Wasser ein unterschlächtiges Wasserrad.



Fliesendes Gewässer treibt die Mühle
In Breitungen an der Werra treibt ein kleiner Bach eine der letzten noch arbeitenden Wasser-Mühlen in der Region. Hier bewegt das Wasser ein unterschlächtiges Wasserrad.

Wenn etwas mehr Gefälle zur Verfügung stand wurden oberschlächtige Wasserräder gebaut, die hatten noch mehr Kraft.

Vor dem Wasserrad gibt es einen Rechen, eine Art Sieb der größeres Treibgut vom Wasserrad fern hält. Der Mühlgraben war meist vom ursprünglichen Flusslauf abgezweigt und teilte das Grundstück des Müllers. So waren die Müller gleichzeitig auch Besitzer einer Insel.

Das Mühlrad wurde meist aus Eichenholz gefertigt. Es sind aber auch Mühlräder aus Fichte oder Kiefer bekannt. Nur wenig Metall kam einst beim Mühlenbau zum Einsatz. Selbst hölzerne Lager hatten sich bewährt.

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