Elektrische Heizungen

Die Elektroheizungen hatten ihre Blüte, als Atomstrom noch als zukunftsfähig galt. Mit schweren Nachtspeicheröfen nutzte man die Schleudertarife der Energiekonzerne, um nachts

  Elektrische Heizungen
Die Elektroheizungen hatten ihre Blüte, als Atomstrom noch als zukunftsfähig galt. Mit schweren Nachtspeicheröfen nutzte man die Schleudertarife der Energiekonzerne, um nachts


Elektrische Heizungen
Die Elektroheizungen hatten ihre Blüte, als Atomstrom noch als zukunftsfähig galt. Mit schweren Nachtspeicheröfen nutzte man die Schleudertarife der Energiekonzerne, um nachts   auf Vorrat zu heizen. Die Speichermasse wurde mit einer Widerstandsheizung auf Temperatur gebracht, um dann zeitverzögert diese Wärme wieder an die Raumluft abzugeben. Wenn der Nachttarif niedrig genug war, machte sich auch kein Kunde ernsthafte Sorgen um seine Heizkosten. Für wenige Pfennige pro Kilowattstunde, konnte in der Nacht der Wärmevorrat gebunkert werden, der dann den größten Teil des Heizbedarfs des nächsten Tages abdeckte.

Leider wurde durch diese Methoden auch der Stromverbrauch in die Höhe getrieben. Für die Betreiber der Kraftwerke war das natürlich ideal. Sie konnten ihre Erzeugungsanlagen kontinuierlich durchlaufen lassen. Seit die fossilen Kraftwerke nun als nicht mehr zukunftsfähig gelten, werden Auswege aus diesen schlechten Gewohnheiten gesucht.

Theoretisch könnte man den dreckigen Nachtstrom einfach durch sauberen Ökostrom ersetzen. Die Frage ist nur, wie bekommen wir genügend sauberen Strom? Mit der Photovoltaik auf dem eigenen Hausdach, kann ein Einfamilienhaus zwar mehr als den eigenen Strombedarf decken, aber für die Heizung mit solchen Speicheröfen reicht das nicht. >>