Heizen mit Holz

Heizen mit Holz ist eine der Alternativen, die unter Umständen auch billig sein kann. Allerdings ist es gar nicht so einfach unter Berücksichtigung aller anfallenden Arbeiten auch



Heizen mit Holz
Heizen mit Holz ist eine der Alternativen, die unter Umständen auch billig sein kann. Allerdings ist es gar nicht so einfach unter Berücksichtigung aller anfallenden Arbeiten auch

noch komfortabel zu heizen. Als erster Punkt muss die Holzbeschaffung untersucht werden. Sofern das Brennholz günstig und auf kurzen Wegen herangeschafft werden kann, sind die Voraussetzungen für eine Holzheizung schon mal ganz gut. Allerdings würde ich mir nicht zu viel Technik für Transport und Zerkleinerung des Brennholzes zulegen, wenn die Beschaffung nicht langfristig gesichert ist.

Als nächster Punkt muss der Aufwand untersucht werden. Wer in seinem eigenen Wald Brennholz ernten will, braucht schon dafür eine gewisse Technik. Zieht man mit einfachsten Werkzeugen und ohne Transporttechnik los, stellt man schnell fest, wie viel Energie schon in der Beschaffung des Holzes steckt. So bekommt man am besten das Gefühl dafür, wie wertvoll das Brennholz ist, auch wenn man es vielleicht gerade kostenlos ernten kann. Auf dem Lande gibt es zur Zeit viele Leute, die aus ihren eigenen Wäldern Brennholz holen. Zum Teil haben sie dafür auch einiges an Technik angeschafft, bei deren Anblick man früher nur einen Gewerbebetrieb vermutet hätte. Bewaffnet mit Motorsägen und Traktoren, werden relativ große Mengen an Brennholz auf das Wohngrundstück geschafft, so dass wieder der Anschein erweckt wird, es handele sich um ein Unternehmen. Dann geht es an das Zerkleinern der Stämme. Mit Motorsägen im Wohngebiet wird weithin hörbar demonstriert, wie schwer hier für die Heizung gearbeitet wird. Danach kommt der für die Nachbarn angenehmere Teil. Das Spalten wird nun schon mit hydraulischen Holzspaltern betrieben, die ausnahmsweise mal leiser sind als das Holzhacken mit der Axt.

Wie groß die fertigen Brennholzstücke sind, bestimmt in der Regel der Durchmesser des Ofenloches. Eine bewährte Praxis, die garantiert später zu einer unsauberen Verbrennung führt. Zu dieser Praxis gibt es nur den Hinweis auf die Verbrennungsluft, die für das Verbrennen von Holz zwingend notwendig ist. Wenn die Holzscheite zu groß sind, verkohlen sie rund herum, um dann nur noch vor sich hin zu schwehlen. Allen Freizeitholzzerkleinerern kann ich nur raten, sich mit dem Thema, sauber heizen mit Holz auseinander zu setzen. Wer Holz sauber verbrennt, spart nämlich auch Holz und damit auch eine Menge Arbeit.