Infrarotheizung im Fertighaus

Fertighäuser gelten als bestens wärmegedämmt. Eine dünne Keramikplatte als Infrarotheizung im Musterhaus von Rensch bringt genügend Wärme um ein gemütliches Klima zu schaffen.

  Infrarotheizung im Fertighaus
Fertighäuser gelten als bestens wärmegedämmt. Eine dünne Keramikplatte als Infrarotheizung im Musterhaus von Rensch bringt genügend Wärme um ein gemütliches Klima zu schaffen.


Infrarotheizung im Fertighaus
Fertighäuser gelten als bestens wärmegedämmt. Eine dünne Keramikplatte als Infrarotheizung im Musterhaus von Rensch bringt genügend Wärme um ein gemütliches Klima zu schaffen.

Damit ein entsprechendes Äquivalent an Ökostrom erzeugt wird, ist das Rensch-Haus auf dem Dach mit Photovoltaik und mit einer Kleinwindkraftanlage ausgerüstet. So kann zumindest nicht behauptet werden, man würde hier unsauberen Strom verheizen. Dass der Verbrauch sich nicht immer zeitlich mit der eigenen Erzeugung deckt, dürfte klar sein. In den trüben Wintermonaten und vor allem, wenn Schnee auf der Solaranlage liegt, muss noch Strom aus dem Netz bezogen werden. Insgesamt dürfte aber schon die Photovoltaik auf dem Dach einen Überschuss erzeugen.

Ich weiß, dass es Diskussionen um das Heizen mit selbst erzeugtem Strom gibt. Und zwar wird behauptet, dass der Strom aus der Photovoltaik nur am Tag erzeugt wird, was dann für die Heizung in der Nacht keinen Effekt bringt. Das mit dem Tag stimmt. Wer aber eine Strahlungsheizung benutzt, wärmt nicht nur die Luft, sondern auch die Wände, was eine gewisse Zeitverzögerung im Wärmeverlust bringt. So kann man doch auch am Tage mit Sonnenstrom für die kommende Nacht heizen. Im Prinzip wird bei Sonnenschein auf Vorrat geheizt.

Zukünftig wird es in diesem Haus vermutlich noch einen Stromspeicher geben. Damit wäre dann gut für den Tag-Nacht-Ausgleich gesorgt. Damit dürfte das Rensch-Haus dann schon recht nah an eine Selbstversorgung herankommen. Die abgegebenen Überschüsse an Sonnenstrom stehen theoretisch anderen Verbrauchern zur Verfügung.