Solarertrag im November

Ein typischer Novembermorgen. Es ist bewölkt und verdammt dunkel. Von 20 m² Fotovoltaik-Fläche kommen gerade mal 37 Watt. Gerade genug um ein sparsames Notebook zu betreiben.



Solarertrag im November
Ein typischer Novembermorgen. Es ist bewölkt und verdammt dunkel. Von 20 m² Fotovoltaik-Fläche kommen gerade mal 37 Watt. Gerade genug um ein sparsames Notebook zu betreiben.

Es kommen noch viele solcher dunklen Wintertage, an denen der Ertrag der Photovoltaikanlage fast zu vernachlässigen ist. Wer also nur mit der Photovoltaik leben möchte, der muss sich gewaltige Speicherreserven zulegen. Selbst mit einem Stromspeicher, der die Kapazität mehrerer Tagesverbräuche hat, wird man nicht lange hin kommen. Gelegentlich reihen sich wochenlang solche sonnenarmen Tage hintereinander, so dass es kaum eine Möglichkeit gibt den Stromspeicher zwischendurch aufzuladen.

Ein energieautarkes Haus sollte also neben der Photovoltaik noch andere Energiequellen besitzen. Ein kleiner Windgenerator kann in vielen Fällen eine sinnvolle Ergänzung sein. Wer für Heizung und Kochen zu den Spitzenzeiten noch auf Holz zurückgreifen kann, ist natürlich im Vorteil. Sein Strombedarf wird dann wesentlich niedriger. Den Gedanken ganze Häuser mit Festbrennstoffen zu beheizen, möchte ich allerdings von vorneherein verwerfen. Der dafür notwendige Bedarf an Heizmaterial kann nur für Ausnahmefälle die Lösung sein.