Holzauswahl für Spielzeug

Für die einfachen Kinderspielzeuge empfehle ich unbedingt weiches Holz. Mehrmals täglich fällt ein Kind um das Aufstehen zu erlernen. Wenn es auf sein Spielzeug fällt, soll es sich



Holzauswahl für Spielzeug
Für die einfachen Kinderspielzeuge empfehle ich unbedingt weiches Holz. Mehrmals täglich fällt ein Kind um das Aufstehen zu erlernen. Wenn es auf sein Spielzeug fällt, soll es sich

möglichst nicht verletzen. Ein weiches Holz richtet hier wesentlich weniger Schaden an. Gleiches gilt natürlich auch für die Spuren des Spielzeuges an Möbeln oder Fußböden. Ein kantiger Baustein aus Buchenholz hinterlässt auf den Nadelholzdielen tiefe Eindrücke. Sind die Bauklötze dagegen aus Pappelholz, welches in der Regel weicher ist als der Fußboden, halten sich die Schäden in Grenzen.

Wer selbst sein Holz ernten kann, hat eine gute Auswahl an weichen Hölzern. Verschiedene Pappelarten oder Weiden wachsen entlang von Wegrändern oder Flüssen und werden meist wenig beachtet. Selbst Treibholz ist mitunter für die Anfertigung von Splielzeug geeignet. Mit einer kleinen Klappsäge in der Tasche kommt so selbst der Stadtbewohner bei einem Spaziergang am Flussufer, kostenlos an das geeignete Baumaterial für die Spielzeugbastelei. Sind die Kinder schon so groß, das sie dabei sein können, hat man den doppelten Spaß.

Ein wesentlicher Vorteil von Weichholz ist die leichte Bearbeitung. Wenn Sie z. B. einen armstarken Weidenast mit einer Handsäge in Stücke schneiden, können Sie diese Stücke schon mit dem Messer spalten und dann trocknen lassen. Sie können auch gleich die Bausteine fertig schnitzen. Frisch verarbeiten sich die meisten Weidengewächse sehr leicht. Die kleinen Teile trocknen dann auch schnell.