Abriss mit dem Bagger

Nichts ist für die Ewigkeit, deshalb wird hier abgerissen. Die Methode mit dem Bagger scheint mir allerdings nicht so angebracht, denn hier gibt es wiederverwendbares Material.

  Abriss mit dem Bagger
Nichts ist für die Ewigkeit, deshalb wird  hier abgerissen. Die Methode mit dem Bagger scheint mir allerdings nicht so angebracht, denn hier gibt es wiederverwendbares Material.


Abriss mit dem Bagger
Nichts ist für die Ewigkeit, deshalb wird  hier abgerissen. Die Methode mit dem Bagger scheint mir allerdings nicht so angebracht, denn hier gibt es wiederverwendbares Material.

Die Menschen, die damals die Lehmsteine herstellten, haben Ihre Arbeitskraft in ein Naturprodukt gesteckt welches auch heute noch seinen Zweck erfüllen kann. Der Lehm ist nicht schlechter geworden. Auch wenn er damals überwiegend aus ökonomischen Gründen Verwendung fand, so ist er aus ökologischen Gründen heute noch viel wertvoller als so mancher heiß umworbene Baustoff. Vermutlich fehlt uns nur die richtige Sicht auf die einzigartigen Werte in so einem Abrisshaus.

Nehmen wir einmal an, es gäbe einen Interessenten für die Lehmsteine aus diesem Haus. Dieser würde seine Arbeitskraft investieren, um die Ökobaustoffe kostenfrei aus dem Haus zu gewinnen. Klingt nach jeder Menge Arbei, doch die Neuanschaffung entsprechender Baustoffe wäre damit überflüssig. Gleichzeitig wäre der Aufwand für Abriss und Entsorgung geringer geworden. Zusätzlich würden Aufwand und Energie für Herstellung und Transport der neuen Baustoffe entfallen.

Sicherlich kann der eine oder andere diesem Gedankengang folgen. Was in erster Linie gegen diese Wiederverwendung spricht, ist die Gier unseres Systems, aus jeder menschlichen Tätigkeit Gewinne abzuschöpfen. Wo viel bewegt wird kann das System kassieren