Verschwendung

Wohlstand oder Verschwendung, das ist hier die Frage



Otto Normalverbraucher, aha der Normale ist ein Verbraucher, schimpft über steigende Strompreise, duscht morgens ausgiebig mit warmem Wasser und fährt selbstverständlich mit dem SUV zum Brötchen holen. Das nennt man dann Wohlstand.

Nun könnte ich so Vieles aufzählen, wie wir mit unseren Ressourcen umgehen, um dann zu predigen, dass wir dringend auf alles Mögliche verzichten müssen um in Zukunft zu überleben. Das wäre dann so etwa ein Parteiprogramm, dem man eine gewisse Farbe zuordnen könnte. Doch leiden wir denn wirklich unter einer Energieknappheit oder sind wir einfach nur nicht in der Lage richtig mit dem reichhaltigen Angebot an Energie umzugehen.

Seit Jahren höre ich die Klagen über den Klimawandel und die drohenden Hitzewellen und gleichzeitig sorgt man sich um genügend Heizenergie. Sicherlich gelingt es nun nicht überall von heute auf morgen die Wohnungen auf Energieautarkie um zustellen, doch im Neubau müsste man doch etwas davon bemerken. Leider wird es meist vorgezogen die Häuser aus kalten Steinen zu bauen, damit man dann auch etwas aufzuheizen hat. Mit künstlichen Materialien werden dann die Wohnungen komplettiert, so daß garantiert ein schlechtes Wohnklima herrscht, was man dann mit viel Technik wegzulüften versucht. Ob das klappt, da habe ich so meine Zweifel.

Da hat sich Otto Normalverbraucher in eine schöne Rolle hineinmanipulieren lassen. Wenn es dann im eigenen Heim schimmelt kann man ja bei der selben Industrie, die die krankmachenden Baustoffe geliefert hat, ein paar Chemikalien bestellen um jegliches Leben abzutöten.