Smart laden oder smart laden?

Die kleinen Autos an der Steckdose sind wohl zu einem Sinnbild für die Elektromobilität geworden. Alle reiten darüber hinaus immer noch auf dem sogenannten Stadtauto herum.



Smart laden oder smart laden?
Die kleinen Autos an der Steckdose sind wohl zu einem Sinnbild für die Elektromobilität geworden. Alle reiten darüber hinaus immer noch auf dem sogenannten Stadtauto herum.

Im Moment hat die Elektromobilität in unseren Breiten noch so eine geringe Bedeutung, dass man glauben könnte es gäbe zu viele technischen Hindernisse. Man sieht die kleinen E-Autos an der Steckdose und vermutet elektrisch geht nur klein und vor allem nur mit Steckdose.

Warum eigentlich immer so klein? Warum der Zweitwagen, das Stadtauto, warum nicht mal ein familientauglicher Kombi oder ein Minivan? Ein Stadtauto wird doch nicht so dringend gebraucht. In der Stadt hat man doch öffentliche Verkehrsmittel. Wenn man diese elektrifiziert ist mehr für die Problemlösung getan als wenn man Massen von kleinen Flitzern durch die Stadt surren läßt.

Für die Menschen auf dem Lande gibt es Verkehrsprobleme, die mit einem Zweisitzer ohne nennenswerten Kofferraum nicht zu lösen sind. Da geht es darum, Kinder und Alte dort hin zu fahren, wo sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht hin kommen. Da müssen auch Einkäufe in der nächsten Stadt erledigt werden und viele anderen Aufgaben die anders nicht zu lösen sind. Die ewigen Diskussionen um die Reichweite der Elektroautos sind dagegen unwichtig. Wenn das Elektroauto für die täglichen Aufgaben taugt, ist das schon mal ein Anfang. Für die Urlaubsfahrt wird sich dann schon eine Lösung finden. Ob das dann eine Leihbatterie, eine Wechselbatterie, ein Reichweitenverlängerer oder einfach nur eine bessere Planung löst, ist dabei erst mal zweitrangig.