Werkzeugstiele aus EscheStiele für Axt oder Beil wurden von je her schon aus Esche gefertigt. Was früher in jedem Ort noch von einem Handwerker erledigt wurde, wird heute irgendwo auf![]() der Welt gemacht. Wenn man den Aufwand für die Herstellung, den Transport zum Händler und den Weg des Kunden mal näher untersucht kommt man zu interessanten Ergebnissen. Wer einen Axtstiel braucht, ist in der Nähe des Waldes in dem auch der Stiel wächst. Nur der Handwerker der den Stiel fertigt, fehlt. Niedrige Preise für den industriell gefertigten Stiel, begünstigt durch billigen Transport wegen zu billigem Öl haben den Handwerker verdrängt. Der handgefertigte Axtstiel würde lange halten, weil die Handwerkerehre verbietet schräg zur Faser zu arbeiten. Der billige maschinell gefertigte Stiel darf beizeiten abbrechen. Niemand weiß wer ihn gemacht hat und keiner schämt sich für die mindere Qualität. Seitdem es nun auch noch Fieberglas-oder Kunststoffstiele gibt, hat die Axt nun gar nichts mehr mit dem Wald zu tun. Benzinbetriebene Motorsägen haben dazu geführt, das kaum noch jemand mit einer Axt umgehen kann. Nur, wenn die Säge klemmt, sucht man noch nach einem Handwerkzeug. >> |