Eis, Glätte vor der HaustürDie Mode auch im Außenbereich Fliesen zu verlegen kann im Winter ihre Tücken haben. Jedes Tröpfchen Feuchtigkeit macht die Fliesen gefährlich glatt.![]() Bild: In blanke Erde verlegte Pflastersteine. Die tiefer reichenden Randsteine tauen zuerst ab, weil sie von unten mehr Erdwärme ziehen. Zurück zu den Fliesen. Wer die Fliesen nicht gleich weghacken möchte hilft sich nun über den Winter und findet eine Notlösung. Ein grober schwerer Läufer auf die Fließen gelegt kann sicheres Begehen schon ermöglichen. Auch ein provisorisch aufgelegter Holzbelag kann zu diesem Zweck hilfreich sein. Ich kenne Leute die im Winter die Holzfliesen vom Balkon für den Eingangsbereich verwenden. Bei dieser Variante muss darauf geachtet werden, das die Ränder fixiert werden, z. B. mit einer Latte, sonst wird's gefährlich. Wer unbedingt Fliesen vor dem Eingang haben möchte könnte schon beim Bau an eine Flächenheizung denken. Infrarotflächenheizungen sind sparsam im Verbrauch und gut geeignet um einen Zugang eisfrei zu halten. Trotzdem ist es besser sich beim Anlegen von Bodenbelägen auf Materialien zu konzentrieren, die auch ohne Beheizung auskommen. Wenn im frostgefährdeten Bereich befestigt werden muss, ist es immer ratsam Material mit rauhen, möglichst dunklen Oberflächen zu verwenden. Dunkle Oberflächen fördern das Abtauen von Schnee und Eis bei den ersten Sonnenstrahlen. Es hat sich eingebürgert jeden Fußweg auf Schotter, den sogenannten Frostschutz zu verlegen. Der Frostschutz wirkt aber auch als Auftauschutz. In unseren Breiten, wo im Winter sehr oft Temperaturen um 0 Grad herrschen tauen Steine, die direkt in der Erde liegen durch die aufsteigende Erdwärme ab. Das funktioniert schon bei -3 Grad Lufttemperatur. Steine auf Frostschutz hingegen tauen erst bei positiven Lufttemperaturen ab. >> |